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Die passende Antriebslösung entsteht im Zusammenspiel. Das macht die Stärke der GEORGII KOBOLD Gruppe aus.

Was verbindet GEORGII KOBOLD, esitron und Mattke innerhalb der GEORGII KOBOLD Gruppe? Technische Kompetenz, langjährige Erfahrung und die gemeinsame Leidenschaft für Antriebstechnik und Automatisierung.

Als GEORGII KOBOLD Gruppe bündeln wir die Kompetenzen von GEORGII KOBOLD, Mattke und esitron. Drei Unternehmen mit eigenen Stärken, unterschiedlichen Perspektiven und einem gemeinsamen Anspruch: die passende technische Lösung für unsere Kunden zu finden.
In unserem neuen Interview geben Andreas Vonderschmidt, Dr. Stefan Vonderschmidt, Dennis Raiser und Simon Hübner persönliche Einblicke in ihre Sicht auf Technik, Unternehmertum, Kundenprojekte und die Herausforderungen des Industriealltags. 5 Fragen – 5 Antworten: authentisch, direkt und mit einem Augenzwinkern.


1. Frage: Was begeistert Euch nach all den Jahren in der Branche immer noch an Eurem Beruf?

Andreas

Mich begeistert, dass Maschinen sich nicht für PowerPoint interessieren. Entweder eine Lösung funktioniert oder sie funktioniert nicht. Diese Ehrlichkeit mag ich. Besonders spannend finde ich es, wenn aus einer Kundenidee durch gemeinsames Tüfteln eine echte Lösung wird, die später weltweit zuverlässig ihren Dienst verrichtet.

Stefan

Mich begeistert, dass Erfahrung zwar enorm wichtig ist, aber nie ausreicht, um sich auf ihr auszuruhen. Jede neue Anwendung, jede technische Entwicklung und jeder Kunde bringt neue Fragestellungen mit sich. Wenn wir unsere Erfahrung nutzen, um gemeinsam etwas zu entwickeln, das in der Praxis wirklich weiterhilft, ist das für mich nach wie vor ein großer Antrieb.

Dennis

Technik entwickelt sich ständig weiter, aber eines bleibt gleich: Jede Anwendung hat ihre eigene Herausforderung. Genau das reizt mich. Außerdem mag ich Menschen, die ein Problem mitbringen und mit einer Lösung wieder gehen. Das ist für mich das Schönste an unserem Geschäft.

Simon

Die Vielfalt. Morgens spreche ich mit einem Kunden über eine Sonderlösung, mittags geht es um Prozessoptimierung und nachmittags um eine neue Produktidee. Langweilig wird es in unserer Branche definitiv nicht. Und ganz ehrlich: Wenn nach Monaten Entwicklungsarbeit die erste Anlage erfolgreich läuft, fühlt sich das immer noch großartig an.

2. Frage: Welche Eigenschaft sollte ein guter Automatisierungs- oder Antriebsexperte unbedingt mitbringen?

Andreas

Zuhören. Klingt unspektakulär, wird aber oft unterschätzt. Die beste technische Lösung entsteht selten am Schreibtisch, sondern wenn man versteht, was der Kunde wirklich braucht. Und manchmal stellt sich heraus, dass das eigentliche Problem ganz woanders liegt als ursprünglich vermutet.

Stefan

Den Blick über den eigenen Tellerrand. Wer nur seine Komponente betrachtet, übersieht manchmal das eigentliche Potenzial einer Lösung. Gute Antriebstechnik entsteht dann, wenn Mechanik, Elektronik und Steuerung sinnvoll zusammenspielen – und wenn man bereit ist, das eigene Wissen mit anderen zu teilen.

Dennis

Pragmatismus. Natürlich lieben wir Technik. Aber am Ende muss eine Lösung wirtschaftlich, zuverlässig und wartbar sein. Der schönste technische Ansatz hilft niemandem, wenn er im Alltag nicht funktioniert.

Simon

Neugier. Wer glaubt, bereits alles zu wissen, hat in unserer Branche verloren. Technologien entwickeln sich ständig weiter. Gute Ingenieure stellen Fragen. Sehr gute Ingenieure stellen die richtigen Fragen.

3. Frage: Welche Kundenanfrage ist Dir besonders in Erinnerung geblieben?

Andreas

Die schwierigsten Projekte erinnern wir meistens am besten. Ein Kunde sagte einmal: „Eigentlich haben wir keinen Platz mehr, aber die Anlage muss trotzdem automatisiert werden.“ Das sind Momente, in denen man kurz schmunzelt und dann anfängt zu rechnen.

Stefan

Besonders in Erinnerung bleiben mir die Aufgaben, bei denen es eben keine Lösung von der Stange gibt. Wenn die Anforderungen anspruchsvoll sind und zunächst nicht klar ist, wie man sie am besten umsetzt, zeigt sich die Stärke eines erfahrenen Teams. Mich reizt es, gemeinsam Möglichkeiten zu finden, statt vorschnell zu erklären, warum etwas nicht geht.

Dennis
Eine Anfrage begann mit dem Satz: „Das geht wahrscheinlich gar nicht.“ Wenn ein Gespräch so startet, werde ich neugierig. Am Ende wurde daraus ein erfolgreiches Projekt. Solche Herausforderungen machen Spaß.

Simon

Besonders spannend sind Projekte, bei denen mehrere Disziplinen zusammenkommen. Da zeigt sich, wie wertvoll unterschiedliche Perspektiven sind. Und manchmal entsteht die beste Idee tatsächlich an der Kaffeemaschine und nicht im Besprechungsraum.

4. Frage: Wenn Ihr Euere Unternehmensphilosophie in einem Satz beschreiben müsstet, wie würde dieser lauten?

Andreas

Wir verkaufen keine Produkte. Wir lösen Aufgaben.

Stefan

Technische Kompetenz zeigt sich nicht darin, wie kompliziert eine Lösung ist, sondern darin, wie gut sie die Aufgabe des Kunden erfüllt.

Dennis

Gute Technik erkennt man daran, dass der Kunde sich später keine Gedanken mehr darüber machen muss.

Simon

Innovation entsteht nicht durch Zufall, sondern durch Neugier, Erfahrung und die Bereitschaft, auch einmal neue Wege zu gehen.

5. Frage: Welche Technik würdet Ihr gerne einmal erfinden?

Andreas

Eine Maschine, die automatisch erkennt, wenn jemand die Bedienungsanleitung nicht gelesen hat.

Stefan

Eine Technik, die mit mitteilt, wo der Schuh im Antrieb drückt, und mir sagt, wie ich die nächste Antriebsgeneration verbessern kann.
Aber wenn die KI sich so rasant weiterentwickelt, dann dauert es nicht mehr lange, bis ich die Technologie bekomme.

Dennis

Einen Sensor, der zuverlässig vorhersagt, welche Anfrage zu einem Auftrag wird. 😉

Simon

Einen Projektplan, der sich selbst aktualisiert, sobald eine Deadline näher rückt.