Wenn ein Hersteller sagt er hat ein 30bit System, ist das dann nicht top? Ich ja sage und schreibe 1.073.741.824 Positionen.
Wenn das mal nicht genau ist.
Mmh… ist es vielleicht tatsächlich nicht. Denn, wenn der Encoder nur wenige Striche hat – bspw. 128 – dann wird das System trotzdem nicht genau positionieren können.
Warum? Weil es im Wesentlichen auf die Strichzahl ankommt und nicht auf die Bitzahl. (siehe Video für Details)
Typisch im Automatisierungskontext sind ca. 2048 Striche, teilweise auch 4096. Mehr braucht man selten. Weniger macht man selten, da es preislich kein großer Vorteil wäre. Wenn man weniger genau positionieren muss, wählt man bspw. einen Resolver mit signifikantem Preisvorteil.
Die Bitzahl ist eigentlich standardmäßig bei den Systemen immer ausreichend, um genug Positionen „aufzulösen“.
Zusammenfassend:
✅ Strichzahl -> Bestimmt, wie genau man regeln und positionieren kann
✅ Bitzahl -> Bestimmt, wie fein man Positionen zählen kann.
👉 Folgt mir gern auf LinkedIn für mehr Praxiswissen zum Thema Antriebstechnik.